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Sedummatten und Co für mehr (Arten)Vielfalt im Großdorf

Das Umweltbüro der Gemeindeverwaltung stellt die Pflege der Grünflächen seit einiger Zeit um. Ziel ist es, effektiver, aber auch umweltgerechter zu arbeiten. Es werden verschiedene Ansaaten vom Rasen über Blumenrasen sowie komplette Blumenwiesen ausgebracht. „Welche Aussaat letztlich erfolgversprechend sein wird, muss sich zeigen“, so die Umweltbeauftragte Melanie Mangold. Es könne demnach auch vorkommen, dass einige Ansaaten erst einmal von unerwünschten Beikräutern überwachsen werden. „In jedem Fall wird es durch die unterschiedlichen Aussaaten wilder im Großdorf“, so Mangold weiter. „Wilder bedeutet in dem Zusammenhang vor allem nützlicher“, ergänzt Umweltdezernent Joachim Blöhs. Bienen und andere Insekten werden profitieren und somit letztlich auch Vögel, für die Insekten ein Grundnahrungsmittel darstellen.

Ein Beispiel für die Vielfältigkeit in der Ansaat sind die sogenannten Sedummatten, die jetzt erstmals auf den Fahrbahnteilern an der Westrandstraße/ Ecke Moltkestraße angepflanzt wurden. Diese Matten sind bewachsen mit diversen Sedumarten, welche wie Rollrasen zu handhaben sind, niedrig bleiben und längere Zeiten ohne Wasser aushalten. „Das Bild der Sedummatten mag auf den ersten Blick ungewohnt sein, doch mit einer Fokussierung auf umweltgerechtere und die Artenvielfalt fördernde Maßnahmen müssen wir neue, manchmal auch experimentelle Wege einschlagen“, so Melanie Mangold, die gemeinsam mit Katharina Warga vom Bauhof die Sedummatten ausgebracht hat.

Quelle:Gemeindeverwaltung Haßloch

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