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Kartoffelprojekt startet unter geänderten Vorzeichen

Durch Corona ist vieles anders. Auch die Kartoffelpflanzaktion an der Schillerschule startet in diesem Jahr unter geänderten Vorzeichen. Normalerweise hätten die zweiten Klassen der Schillerschule in diesen Tagen mit dem Setzen der Kartoffeln begonnen. Doch da der Schulalltag sich für die Zweitklässler momentan noch Zuhause abspielt, ist die Begleitung der Pflanzaktion im Schulgarten hinter dem Kulturviereck nicht wie gewohnt durchführbar gewesen. Aus diesem Grund hat das Umweltdezernat jetzt selbst Hand angelegt und die Kartoffelsetzlinge ausgepflanzt. „Das Setzen der Kartoffeln haben wir in einem kurzen Video festgehalten, um den Kindern der zweiten Klassen zu zeigen, was wir bisher im Schulgarten gemacht haben“, erklärt die Umweltbeauftragte Melanie Mangold. Nach ihrer Rückkehr in den Schulalltag sollen die Schülerinnen und Schüler dann die Arbeit und Pflege im Schulgarten fortsetzen, bis im Herbst die Kartoffeln geerntet werden können.

Das Kartoffelprojekt hat an der Schillerschule bereits Tradition und wird stets mit den zweiten Klassen durchgeführt. Im Schulgarten hinter dem Kulturviereck hat jede Klasse ihren eigenen Pflanzabschnitt, um den es sich zu kümmern gilt. Angefangen beim Auspflanzen der Setzlinge über die Pflege und Ernte bis hin zur Verarbeitung in der Küche ist die Kartoffel bis ins nächste Schuljahr hinein immer wieder Teil des Unterrichts. Ziel ist die Vermittlung von Basiswissen rund um die Themen Lebensmittel und gesunde Ernährung. „Wir freuen uns, dass die Aktion auch in Corona-Zeiten nicht pausieren muss, denn in der Vergangenheit konnte den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern durch die praxisnahe Arbeit stets ein ganz neues Bewusstsein in Bezug auf Lebensmittel vermittelt werden“, so Schulleiterin Gila Serr.

Die Kartoffelsetzlinge werden über das landesweite Schulgartenprojekt „Kids an die Knolle“ bezogen und der Schule kostenlos zur Verfügung gestellt. In ganz Rheinland-Pfalz sind in diesem Jahr 294 Schulen dabei und beteiligen sich an der Pflanzaktion. Umweltdezernent Joachim Blöhs kennt und schätzt die Aktion. Schon als seine Kinder an der Schillerschule waren, gehörte das Kartoffelprojekt zu den Highlights im zweiten und dritten Schuljahr. Daher hofft er, dass das Projekt auch in diesem Jahr bei den Schülerinnen und Schülern einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt, wenngleich der Start nun anders verlief als gewohnt.

Quelle: Gemeindeverwaltung Haßloch

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